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Die Geschichte von Cumuruxatiba

Cumuruxatiba war vor 1940 eine Indianersiedlung der Pataxós die von Weissen vorwiegend von Ausländern als eine ruhige Siedlung angesehen wurde, welche keinerlei Lust zum Arbeiten hatten. Diese Einschätzung entstand aus der Tatsache das man bis heute nicht verstanden hat, das diese Indios lediglich das vom Land herausholen was zum reinen Überleben notwendig ist, mit dieser Form konnten sie den Ort in welchen sie leben in seiner Urform bewahren.

Ab dem Jahr 1940 entstanden die ersten Holzhäuser in Cumuruxatiba, rund um die Hauptstrasse bis zum kleinen Staudamm, welcher damals dazu verwendet wurde um den mineralhaltigen Sand zu waschen der damals in grossen Mengen abgebaut wurde. Die Indios Pataxós wohnten damals meist noch in ihren Häusern aus Taipa (Lehm). Zu dieser Zeit kamen die ersten ausländischen Familien, darunter: Nobre, Rodrigues, Souza, Rosa und Batista, viele von ihnen leben heute noch hier. Diese Familien lebten hauptsächlich vom Fischen, Jagen, Familienlandwirtschaft und von der Holzwirtschaft. Die damaligen Transportmitteln waren Pferde und kleine Boote. Da der Ort selbst keinen Markt hatte, haben sich die Leute immer wieder zu Fuss auf den Weg nach Prado gemacht, wo sie unter anderem Medikamente und Lebensmittel die sie selbst nicht produzierten einkauften.

Von da an wuchs das kleine Dörfchen stetig an, trotz des Wachstums ist Cumuruxatiba bis heute noch ein ruhiges kleines Dörfchen geblieben. 1982 kam das erste mal Strom ins Dorf, zuvor sorgte lediglich ein Dieselmotor der Firma die für den Abbau des Sandes verantwortlich war für Licht im Dunkeln.

Heute leben in Cumuru etwa 5000 Einwohner, wobei der Fischfang, Bau und Tourismus die Haupteinnahmequelle der Bewohner ist. Die wunderbaren Flüsse und Strände die sich rund um Cumuruxatiba befinden begeistern Jahr ein Jahr aus die Touristen die dieses kleine versteckte Paradies für sich entdecken.

Das ist die kleine Geschichte meines Dorfes - Manoela Almeida dos Santos

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