Allgemeine Informationen über Sergipe
Sergipe ist der kleinste Bundes-Staat in Brasilien, mit einer Fläche von nur 21.863 km ², welches nur 0,25% des gesamten nationalen Territoriums ausmacht , befindet es sich im Nordosten von Bahia. Rund 1,5 Millionen Menschen leben in dieser Region. Die Küstenlinie ist gezeichnet von weiten flachen Land mit Wiesen, Flüssen und tropischen Regenwald. Der größte Teil der der Region ist durch die typische Vegetation der Caatinga gesegnet. Das Klima ist sehr feucht und halbtrocken in weiten Teile von Sergipe.
Das Gebiet von Sergipe hat sich in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts während der Kämpfe zwischen den Kolonisten und Ureinwohnern stabilisiert. Die Wirtschaft in dieser Region war von der Viehhaltung dominiert. Im Jahr 1602 kam dann die Tradition des Anbaus von Zuckerrohr. Auch heute noch sind Touristen von den Mühlen der Cotinguiba fasziniert, die gebaut wurden nur für die Arbeit der Ernten.
Dank der fruchtbare Boden, die reich an mineralischen Ressourcen, wie Steinsalz sind, bringen Plantagen von Zuckerrohr große Mengen an Geld, um die dort lebende Bevölkerung ausreichend mit Arbeit zu versorgen. Darüber hinaus wird Tabak und Baumwolle angepflanzt.
Jedes Jahr werden mehrere tausend Touristen durch die große Menge an Sehenswürdigkeiten und Möglichkeiten des kleinen Bundesstaates angezogen. Die meisten von ihnen kommen aus Europa und den Vereinigten Staaten.
Die Region
Über 265 Jahre war die Hauptstadt von Sergipe São Cristovao, welche heute zu einem der am repräsentativsten kolonialen Siedlungen gehört und als ein nationales Denkmal gilt.
Im Jahr 1855, bekam die Region eine neue Hauptstadt, Santo Antônio do Aracaju, welche zu einer der ersten Städte des vordefinierten Brasilien zählte. Aufgrund seiner guten geographischen Lage und positive Bedingungen entwickelte sich der Hafen sehr früh als idealer Einschiffungsort von Zucker nach Europa.
Aracaju gilt als eine saubere und anonymen Stadt. Die Menschen sagen oft dass die Stadt an der falschen Stelle erbaut wurde, denn die Strände sind sehr weit weg für Touristen. Die Küste von Atalaia ist etwa 16 km entfernt. Die Hügel von San Antonio bieten eine gute Übersicht über die weite Landschaft mit dem Rio Sergipe und den Stränden von Atalaia. Nur wenige Kilometer im Süden finden Sie die Stadt Sao Cristovao, gegründet 1590. Es ist eine der ältesten Siedlungen in Brasilien und hat eine Reihe von historischen Gebäuden aus der Kolonialzeit, die noch in einem guten Zustand sind.
Der industrielle Sektor des Fremdenverkehrs wurde Schrittweise in einer sehr professionellen Art und Weise seit 1977 ausgebaut. In Aracaju wurden ausreichende Hotels errichtet und die Infrastruktur der Straßen bietet einen sehr guten Zugang zu den Stränden der südlichen und nördlichen Küsten. Der Flughafen wurde eigens für den Empfang von nationalen und internationalen Flügen ausgebaut.
São Francisco
Das Landesinnere enthält den Bereichen Canindé de São Francisco und Poco Redondo. Es ist geografisch von halbtrocken mit Bergen und beeindruckenden Schluchten gekennzeichnet. Am Fluss entlang erscheint an einigen Stellen kleine Strände und Inseln. In der Umgebung gibt es für Touristen einige Seen und Wasserfälle.
Die Mengen von Wasser sind eine ideale Grundlage für die typische Vegetation Caatinga und für die Entwicklung von verschiedenen Vögeln.
Besonders Sehenswert ist in dieser Region der See Xingó, wo der Besucher Wasser Sport betreiben oder einen Besuch in der Grotte der Fazenda Agicok unternehmen.
Die Region rund um Propria
Dieser Bereich umfasst die Städte Brejo Grande, Ilha Flores, Neópolis, Japoatã und Propria. Der Fluss Rio São Francisco fließt durch das ganze Zentrum und führt zu den Atlantischen Ozean, wo es eine große Insel gibt. Sehr wichtig sind die nahezu unberührten Inseln mit außergewöhnlichen Vegetation. Es gibt zahlreiche Dörfer der Fischer und viele historische Stätten.
Neben den zahlreichen Städten, gibt es die ökologischen Reservierung Castro im Gebiet südlich von Sergipe.
Die Teile der Agreste de Itabaiana sind immer noch in einem sehr natürlichen Zustand, Touristen können sehr lange Touren zu Fuß durch die großen Wälder machen und dabei eine wundervolle Landschaft entdecken.